Maya-Kultur durch internationalen Tourismus bedroht

Vertreter des Maya-Gemeindezentrums „U kúuchil k Ch’i’ibalo’on“ auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán haben anlässlich der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin eine Erklärung veröffentlicht, in der die zunehmende Zerstörung der Lebenswelt der indigenen Volksgruppen durch Bestrebungen der Tourismuskonzerne angeprangert wird. Hier die Erklärung im Wortlaut:

„Wir sind Maya, die auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko leben, Menschen, die unser Land, unsere Kultur und unsere Identität als indigene Bevölkerung lieben; wir tragen die Erinnerung an ein Volk mit großer Weisheit in uns. Unsere Vorfahren lehrten uns Respekt vor Mutter Erde, Dankbarkeit für das Leben und Gegenseitigkeit mit der Natur. Wir sind die Söhne und Töchter des heiligen Mais.

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„Diese Zollankündigung ist grotesk“

Berlin (ots/red) „Die Ankündigung neuer US-Zölle für bestimmte europäische Staaten ist grotesk“, dies macht der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) mit Sitz in Berlin in einer Presseerklärung deutlich.

Mit der von US-Präsident Donald Trump angeordneten Verhängung von Zöllen in Höhe von 10 Prozent ab Februar bestrafen die USA nach Auffassung des BGA „Teilnehmer eines NATO-Einsatzes, das ist eigentlich unvorstellbar.“

Dies sei „ein neuer Tiefpunkt in den amerikanisch-europäischen Handelsbeziehungen. Wir stehen weiterhin an der Seite Dänemarks, Demokratie und Freiheit lassen sich mit Strafzöllen nicht wegwischen. Wenn wir zulassen, dass Zölle zur politischen Waffe werden, verlieren am Ende alle“, so der Verband.

In einem Interview mit tagesschau24 sagte der Hauptgeschäftsführer des BGA, Finkelnburg unter anderem: „Die Freiheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit Grönlands sind bedroht. Die können nicht im Rahmen eines Zolldeals geopfert werden. Wenn Grönland fallen würde, wäre das der erste Dominostein, und wir wissen nicht, welche Staaten dann in den Blickpunkt der USA oder Chinas oder Russlands kommen. (…) Wir müssen an dieser Stelle eine klare Linie ziehen.“

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Trump und seine Windkraft-Märchen

(red) Wie das US-amerikanische Online-Nachrichtenportal „MeidasNews“ berichtet, stieß US-Präsident Trump mit seinen falschen Aussagen zum Thema Windkraft, auf der Internetplattform „X“ auf heftigen Gegenwind.

Laut „MeidasNews“ hatte Trump „während eines Treffens mit Führungskräften der Öl- und Gasindustrie im Weißen Haus falsche Behauptungen über Windenergie aufgestellt und vor Journalisten behauptet, dass es in China keine Windräder gebe, und erklärt, er habe seine Regierung angewiesen, keine Windkraftanlagen in den Vereinigten Staaten zu genehmigen.

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Das stieß 2025 sauer auf: Lindner und seine Lobby-SMS

(art) Die „Lobby-Zitrone des Jahres 2025“ – wenn es sie denn gäbe – würde ich an den ehemaligen FDP-Chef und Ex-Finanzminister Christian Lindner verleihen. Der hat sich nämlich während der Koalitionsverhandlungen der „Ampel-Koalition“ aus SPD, Grünen und SPD offensichtlich mit Porsche-Chef Oliver Blume über den Stand der Dinge bei den Verhandlungen zum Thema „Ausnahmegenehmigungen bei Verbrenner-Aus“ im Zusammenhang mit dem Einsatz von so genannten „E-Fuels“ ausgetauscht. Dies geht aus einer SMS-Kommunikation zwischen Blume und Lindner hervor, deren Herausgabe von der Nichtregierungsorganisation „Parlamentwatch e.V.“ im März dieses Jahres vor Gericht erstritten wurde. Die Details dieses Interessengekungels zwischen Politik und Wirtschaft kann man hier nachlesen.

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Trumps Hexenjagd: Abschied vom Leben in einem freien Land?

Washington/USA (red). Donald Trump hat in der Vergangenheit immer wieder alle juristischen Verfahren gegen ihn als „Hexenjagd“ betitelt. Inzwischen hat er mit seiner eigenen Jagd auf seine Kritiker begonnen, die Berichten des Online-Newsletters „Politico Playbook“ zufolge jetzt eine neue Dimension erfährt. Laut Politico wird Trumps nächster Schritt  darin bestehen, „die Steuerbehörde IRS einzuspannen, wie Brian Schwartz und seine Kollegen vom WSJ (Wall Street Journal; Anm. d. Redaktion) (…) exklusiv berichteten“ (siehe „Trump Team Plans IRS Overhaul to Enable Pursuit of Left-Leaning Groups“; Anm. d. Red.). Demnach plant der US-Präsident, Strafanzeige gegen Gruppen zu erstatten, die linke Anliegen finanziell unterstützen. Weiterlesen

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