Eine Warnung an die Welt

Manaus – Von wegen Herdenimmunität: In Brasiliens Metropole Manaus ist das Gesundheitssystem wegen Corona zusammengebrochen. Einer Theorie zufolge ist die Mutation P.1 mitverantwortlich. Weiterlesen

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Akku-Handkreissäge des Bauhofs verschwunden

Eine Akku-Handkreissäge der Marke „Makita“ wurde offenbar aus den Räumen des Bauhofs gestohlen.

Wurde eine neue Akku-Handkreissäge der Marke „Makita“ aus den Räumen des Bauhofes gestohlen? Ortsbürgermeister Günther Perlick geht inzwischen davon aus und es wurde Anzeige erstattet.

Laut Perlick besitzt der Bauhof drei neu angeschaffte Akkugeräte der Marke Makita. Es handelt sich demnach um einen Excenterschleifer, eine Stichsäge und eine Handkreissäge. Am Freitag, 18. Dezember 2020, wurde festgestellt, dass die Handkreissäge fehlt. „Rückfragen bei den Personen, die einen offiziellen Zugang zum Bauhof haben, haben keinen Hinweis auf den Verbleib der Maschine gegeben“, so der Ortsbürgermeister. „Somit gehe ich von einem Diebstahl aus.“

Da in der Vergangenheit, so Perlick weiter, einige Transponder zur Öffnung der Bauhoftür vergeben wurden, sei nicht auszuschließen, dass sich eine fremde Person Zugang zum Bauhof verschafft und die Maschine entwendet hat. Die Seitentüre am Bauhof weise keine sichtbaren Beschädigungen auf.

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Gutachten: Nord Stream 2 gefährdet Klimaziele

Berlin (wiw) – Die Diskussion um die Gas-Pipeline Nord Stream 2 durch die Ostsee hält an: Die in der vergangenen Woche vom Land Mecklenburg-Vorpommern beschlossene Klimastiftung lässt die öffentliche Kritik lauter werden, so die Naturschutzorganisation NABU. Gleichzeitig muss nach Angaben des NABU das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) über einen Antrag entscheiden, mit dem der Bau der Pipeline auch zur Vogelrastzeit in der deutschen Ostsee fertiggestellt werden kann. Die Naturschutzorganisation hat jetzt ein von ihre in Auftrag gegebenes Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) vorgelegt. Es enttarne die Argumente der Pipeline-Befürworter: Nord Stream 2 sei energiewirtschaftlich unnötig und gefährdet geltende Klimaschutzziele, so der NABU.

Das Fazit des Gutachtens zeigt demnach: Es besteht weder kurz- noch langfristig eine Deckungslücke für Gas. Die bestehende Gas-Infrastruktur decke den aktuellen und zukünftigen Bedarf. Vielmehr drohten durch Nord Stream 2 gefährliche Lock-in-Effekte, die den Ausbau erneuerbarer Energien verzögern können. „Das Gutachten enttarnt die rückwärtsgewandten Argumente der Pipeline-Befürworter und auch die Rechtfertigungsversuche der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern zur Gründung der Klimaschutzstiftung MV. Weder geht ohne fossile Energieträger das Licht aus, noch ist Gas eine klimafreundliche Brückentechnologie. Das Gegenteil ist der Fall. Durch die Methanemissionen bei Förderung, Transport und Nutzung ist Erdgas ein Klimakiller, genau wie Kohle. Wir müssen Nord Stream 2 stoppen“, sagt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.

In Auftrag gegeben hatte der NABU das Gutachten, um der energiewirtschaftlichen Argumentation der Nord Stream 2 AG entgegenzutreten, die die Gaspipeline während der besonders sensiblen Zeit der Winterrast im Vogelschutzgebiet Pommersche Bucht – Rönnebank weiterbauen will. Der entsprechende Antrag liegt beim BSH in Hamburg. „Nord Stream 2 konterkariert, ja missachtet deutsches Planungs- und Naturschutzrecht. Für den eiligen Weiterbau auf Kosten von Seetauchern und Meeresenten gibt es keine planungsrechtliche Legitimation“, so Kim Detloff, NABU-Leiter Meeresschutz.

Das DIW-Gutachten analysiert aktuelle Gasverbräuche in Deutschland und Europa, bewertet Zukunftsszenarien, Transit- und Speicherkapazitäten und setzt diese in Beziehung zu den jüngsten Klimaschutzzielen. Konkret heißt es in dem Papier: „Die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen 2015 sowie die 2020 damit im Einklang verschärften Klimaziele der Europäischen Union führen eindeutig dazu, dass keine fossile Infrastruktur – und damit auch keine Erdgasinfrastruktur mehr errichtet werden darf.“

Kernaussagen des Gutachtens:

  • Die Nachfrage nach Erdgas in Europa ist bereits seit 15 Jahren stabil bzw. leicht rückläufig.
  • Die bestehende Gas-Infrastruktur ist für den heutigen und zukünftigen Bedarf vollkommen ausreichend, die Nord Stream 2-Pipeline deshalb unnötig.
  • Mit fortschreitender Energiewende wird der Gasbedarf in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen, in Deutschland zwischen rund 70 Prozent und über 95 Prozent.
  • Nord Stream 2 gefährdet die Energiewende, denn jede neue Infrastruktur für Erdgas erhöht das Risiko des sogenannten fossilen Lock-Ins, das heißt es wird schwieriger, die Abhängigkeit von klimaschädlichen fossilen Energieträgern zu verringern.
  • Erdgas ist aufgrund des darin enthaltenen klimaschädlichen Methans ungeeignet als Brückentechnologie.

Hintergrund:

Der Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 stützt sich für die deutsche Ostsee auf zwei Genehmigungen. Während der vom Bergamt Stralsund genehmigte Abschnitt durch die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns 2018 fertigstellt wurde, fehlen etwa 14 Kilometer in der sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftzone (AWZ). Die verantwortliche Behörde ist hier das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Durch die angedrohten Sanktionen der US-Regierung standen die Bauarbeiten mehr als ein Jahr still. Im Dezember 2020 wurden 2,6 Kilometer in der deutschen AWZ fertiggestellt, aktuell laufen die Vorbereitungen der Bauarbeiten in dänischen Gewässern. Der zweite Änderungsantrag der Nord Stream 2 AG soll weitere Bauarbeiten trotz Kritik des NABU und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) auch in den Monaten Januar bis Mai ermöglichen, der Hauptzeit der Winterrast für hundertausende Meeresvögel im EU-Vogelschutzgebiet.

Mehr Infos gibt es hier.

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Weniger neue Azubis in Zeiten von Corona

Bad Ems (wiw) – Die Zahl neuer Auszubildender am Arbeitsmarkt ging laut Statistischem Landesamt in Bad Ems während der Corona-Krise in Rheinland-Pfalz spürbar zurück. Zu Beginn des Schuljahres 2020/21 begannen demnach rund 20.400 angehende Nachwuchsfachkräfte einen beruflichen Bildungsgang an einer Berufsschule in Rheinland-Pfalz. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sank die Schülerzahl um etwa 2.300 gegenüber dem Vorjahr. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den demografischen Wandel, die zunehmende Studierneigung und die geringere Zahl der Ausbildungsstellen wegen der coronabedingt schwachen Wirtschaftslage zurückzuführen. Weiterlesen

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Mehr Vogelfreunde, weniger Vögel

Westerwaldkreis (wiw) – Die „Stunde der Wintervögel“, die vom 8. bis 10. Januar stattfand, hat nach Angaben der Naturschutzorganisation NABU alle Rekorde gebrochen: Bis zum Morgen des 13. Januar meldeten bereits über 185.000 Vogelfreundinnen und -freunde ihre Ergebnisse an den NABU und seinen bayerischen Partner, den Landesbund für Vogelschutz (LBV). Gesichtet wurden bisher über 4,4 Millionen Vögel aus über knapp 130.000 Gärten. Die Zahlen werden noch weiter steigen, da bis kommenden Montag noch nachgemeldet werden kann. Weiterlesen

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