Geschichten für ein Familienbuch

Torsten Schwarz, alteingesessener Welschneudorfer und leidenschaftlicher Ahnenforscher, hat sich ein besonderes Projekt vorgenommen: Die Zusammenstellung und Veröffentlichung eines Familienbuches von und für Welschneudorf. Dabei, so betont Schwarz, ist er auf die Mithilfe der Bürger angewiesen. In einem persönlichen Aufruf an die Einwohner der Gemeinde erläutert er sein Vorhaben: Weiterlesen

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Advent: Zeit des Wartens und Hoffens

Advent: Zeit der Besinnung, des Hoffens und Wartens. (Foto: Privat)

Advent – das ist eine besinnliche Zeit der Vorfreude und Vorbereitung, der Stille und der Erwartung. Vier Kerzen am Adventskranz, vier Adventssonntage zwischen dem Ewigkeitssonntag und dem Heiligen Abend stimmen auf das große Weihnachtsfest ein. Aber wie ist das in diesem Corona-Jahr, in dem alles anders ist?

In der Adventszeit gibt es zahlreiche Traditionen: Adventskalender, Adventslieder, Weihnachtsgeschichten, Plätzchenbacken, Weihnachtsmärkte, Konzerte, Lichterketten – manches davon muss im Jahr 2020 komplett ausfallen. Vielen ist zwischen Abstandhalten und Hygienemaßnahmen nicht nach Feierlichkeiten zumute. Doch gerade in dieser unsicheren Zeit braucht es Halt, Zuversicht, Hoffnung und einen Lichtblick, der Neues verheißt. Das können wir im Advent finden. Denn Advent heißt Ankunft: Christen erwarten die Ankunft Gottes in dieser Welt, als kleines Christkind in der Krippe zu Weihnachten.

Durch die Corona-Pandemie mag sich die Form, wie die Adventszeit und die Vorweihnachtszeit begangen werden kann, verändern. Doch der Inhalt, dass Gott den Menschen nahekommt, bleibt erhalten – und das kann – gerade in dieser Zeit – eine neue Perspektive schenken.

Jahr für Jahr im November/Dezember erinnern sich Christen in der Adventszeit daran, dass Gott in die Welt gekommen ist. Mit den Menschen zu biblischen Zeiten sind heutige Christen in der Hoffnung verbunden, dass sich am Ende alles gut füge: dass das Licht die Dunkelheit besiegt, dass Gott alle Tränen abwischen und dass eine Zeit unendlichen Friedens einkehren wird.

Die Psalmen sind gefüllt mit begnadetem Gottvertrauen. Ein gutes Beispiel gibt etwa der 145. Psalm, dessen Autor davon überzeugt ist, dass Gott es am Ende gut ausgehen lassen wird – dass er die Niedergeschlagenen aufrichtet und die Hungrigen sättigt. Es lohnt sich also, zu warten. Und es ist sinnvoll, sich während des Wartens im Gebet an die guten Erfahrungen mit Gott zu erinnern;

„Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.“ (Psalm 145,15)

„Wir sind Kinder der Heiligen und warten auf ein Leben, das Gott denen geben wird, die im Glauben treu und fest an ihm bleiben.“ (Tobias 2,17f.)

„Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein.“ (Sprüche 10,28)

„Meine Seele wartet auf den Herrn / mehr als die Wächter auf den Morgen.“ (Psalm 130,6)*

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien, Ihren Freunden eine besinnliche Adventszeit. Denken Sie an schöne Erlebnisse. Denken Sie an Ihre lieben Verstorbenen. Lassen Sie Ruhe in Ihre Seele einkehren. Vertrauen Sie auf Gott.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

* Quelle: https://www.ekd.de/advent-das-warten-in-der-bibel-best-of-bible-uwe-birnstein-31075.htm

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Friedhof-Gedenkstätte winterfest gemacht

Nach getaner Arbeit: Die Ruhestätte soll im Frühjahr neu bepflanzt werden.

Friedhöfe sind Orte der letzten Ruhe verstorbener Menschen und somit immer Erinnerungs- und Gedenkorte, die zur Trauerbewältigung und Vergegenwärtigung vergangener Generationen aufgesucht werden.

Etwas struppig präsentierte sich die Gedenkstätte bisher.

Die Gedenkstätte auf unserem Friedhof dient den Hinterbliebenen in der Sommerzeit als Ort, an dem sie die Kerzen für ihre Verstorbenen abstellen können. Es handelt sich hierbei um die Baumgräber, die in der Sommerzeit, wegen der Pflegearbeiten auf dem Friedhof, ohne irgendeine Aufstellung frei bleiben sollen. Im Laufe der Zeit sind die beiden Beete etwas verwildert. Weiterlesen

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Gefahr für Hunde

Von der Polizeiinspektion Montabaur wurde ich auf mögliche Anschläge auf Hunde aufmerksam gemacht. Es kann passieren, dass Tierquäler Hundefutter oder präparierte Hundeköder mit Rasierklinken ausgelegt haben.

Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Hund kein Fressen aufnimmt! Bitte seien Sie achtsam bei den Spaziergängen mit Ihren Hunden.

Sofern Sie irgendetwas entdecken, bemerken oder Sie ungewöhnliche Beobachtungen machen,  informieren Sie bitte sofort die Polizeiinspektion Montabaur. Tel.: 02602-9226-0.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

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Kommunion gefeiert

Mit ihrer Erstkommunion bestätigen katholische Kinder zum ersten Mal selbst, dass sie an Gott und an die Katholische Kirche glauben.
Wenn die Kinder acht oder neun Jahre alt sind, besuchen viele von ihnen deshalb vorher ein halbes Jahr lang den Kommunionunterricht. Dort lernen sie die Bibel kennen und sprechen über Gott, über Jesus Christus und über den Glauben der Christen. Das Unterrichtshalbjahr endet mit der Erstkommunion. Dabei nehmen die Kinder an der Abendmahlfeier teil und bekommen zum ersten Mal in ihrem Leben die Hostie. Damit erklären die Kinder, dass sie ihren Glauben annehmen möchten.

Bedingt durch die Corona-Pandemie mussten in den letzten Monaten etliche Veranstaltungen abgesagt werden, so auch die Feier der Erstkommunion am Weißen Sonntag im April. Mittlerweile dürfen unter Beachtung strenger Hygienemaßnahmen Gottesdienste wieder stattfinden. So besteht nun auch die Möglichkeit, die Erstkommunionfeiern in kleinen Gruppen nachzuholen. Einige Erstkommunionkinder haben mit ihren Eltern entschieden, dass sie die Feier auf das nächste Jahr verschieben. Andere Kinder werden in den nächsten Wochen und Monaten im normalen Gottesdienst zum ersten Mal zur Heiligen Kommunion gehen.

Den Anfang machten jetzt Greta Rosbach aus Welschneudorf und Finn Braunhold aus Oberelbert, die im Sonntagsgottesdienst am 19. Juli um 10.30 Uhr erstmals dieses Sakrament empfingen.

Günther Perlick, Ortsbürgermeister

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