Rock am Ring wegen Terrorgefahr unterbrochen

Nürburgring (ots/art) – Wegen akuter Terrorgefahr wurde das seit Jahrzehnten beliebte und weltweit bekannte Festival „Rock am Ring“ (RaR) heute in den frühen Abendstunden unterbrochen. Wie die Polizei dazu mitteilte, habe der Veranstalter von RaR hat in enger Abstimmung mit den Sicherheitskräften den heutigen Festivaltag vorzeitig beendet. Hintergrund sind demnach „konkrete Hinweise, aufgrund derer eine mögliche terroristische Gefährdung nicht auszuschließen ist“. Derzeit laufen Ermittlungen mit Hochdruck. Genaue Hintergründe konnte die Polizei zunächst noch nicht nennen.

Die Festivalbesucher reagierten zunächst enttäuscht auf die Ankündigung von Marek Lieberberg, dass das Festivalgelände vorerst geräumt werden müsse. Lieberberg rief die Fans zur Besonnenheit auf und machte auch aus seiner Enttäuschung keinen Hehl: „Ich könnte kotzen“, meinte der Chef der Konzertagentur. Doch die Sicherheit stehe an erster Stelle und eine Gefährdung von Festivalbesuchern müsse in jedem Fall soweit wie möglich ausgeschlossen werden, heißt es in einer Pressemeldung der Polizei. Nachdem eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden sofort alle notwendigen Maßnahmen getroffen und beschlossen, das Festival für diesen Tag auszusetzen. Weiterlesen

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Bürgerversammlung: Infos über aktuelle Lage

Bei der Einwohnerversammlung am Montag, 29. Mai 2017, um 19 Uhr in der Kurfürstenhalle haben die Welschneudorfer Bürger Gelegenheit, sich über die aktuelle Situation in der Gemeinde sowie in der Verbandsgemeinde zu informieren. Die Tagesordnung sieht folgende Punkte vor:

  1. Bericht des Ortsbürgermeisters über aktuelle Fragen aus dem örtlichen Bereich.
  2. Bericht des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur über Maßnahmen in der VG.
  3. Information über den Generalentwässerungsplan der Verbandsgemeinde für Welschneudorf und geplante Kanalsanierungen und  -erneuerungen.
  4. Diskussion und Beantwortung von Fragen der Bürger und Einwohner.
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Hausnummern- und Straßenschilder

Die wenigsten Hausbesitzer und Mieter schenken ihrer Hausnummer viel Bedeutung. Die Bezeichnung identifiziert lediglich ihr Gebäude eindeutig, sodass Briefe und Menschen die Adresse leicht finden können. Dennoch gibt es beim Thema Hausnummern, einiges zu beachten.

Während Hausnummern vor vielen Jahrhunderten ein Orientierungsmittel waren, können sie heute im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden. Im Dunkeln sind die Nummern an den Hauswänden häufig so schlecht lesbar, dass viel Zeit verstreicht, bis Feuerwehr- oder Rettungswagen den Einsatzort finden. Deshalb sind in einigen Bundesländern beleuchtete Hausnummern vorgeschrieben. Das Baugesetzbuch verpflichtet alle Hauseigentümer, Hausnummern an ihrer Immobilie anzubringen. Im Paragraphen 126 Absatz 3 heißt es „Der Eigentümer hat sein Grundstück mit der von der Gemeinde festgesetzten Nummer zu versehen.“

Das Baugesetzbuch macht dagegen keinerlei Vorschriften zu Größe, Material, Form, Farbe, Sichtbarkeit oder Beleuchtung der Nummer, sondern verweist stattdessen auf die landesrechtlichen Vorschriften.

Allerdings sollten die nachfolgenden Grundsätze Beachtung finden:

Die Hausnummer muss von der dem Grundstückszugang nächstgelegenen Straße aus lesbar sein. Ist die Sicht von der Straße zur Hausnummer durch Gewächse oder durch spätere, auch von anderen verursachten Maßnahmen nicht mehr ausreichend gegeben, hat der Hauseigentümer oder Mieter umgehend für Abhilfe oder für eine andere geeignete Anbringung zu sorgen. Die Hausnummer ist vom Hauseigentümer bzw. Mieter stets in gut lesbarem Zustand zu halten und gegebenenfalls zu erneuern.

Beleuchtete Hausnummern können auch sinnvoll sein weil Rettungsdienste und Feuerwehr sich so leichter orientieren können. Dieser Hinweis und Appell soll keine Belehrung darstellen sondern darlegen, dass sich jeder Eigentümer oder Mieter im Zweifel selbst einen guten Dienst erweist bzw. bei Nichtbeachtung eigene Nachteile erleiden kann.

Die Ortsgemeinde hat in den vergangenen Tagen im Baugebiet Bornwiese Schilder aufgestellt, die eine bessere Orientierungshilfe auch und gerade für Retttungskräfte darstellen sollen.

Daneben wurde in den letzten Tagen auch dem mehrfach geäußerten Wunsch Rechnung getragen und an dem Einmündungsbereich des Tannenweges auf die L 327 ein Spiegel angebracht, um die dortige -aus Sicht verschiedener PKW Fahrer- unübersichtliche Verkehrssituation zu entschärfen.
Bernd Labonte, Ortsbürgermeister

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Platz an alter Linde neu gestaltet

Der Platz an der Linde im Bereich der Alten Nassauer Straße wurde neu gestaltet. (Foto: Ortsgemeinde)

Wie Ortsbürgermeister Bernd Labonte mitteilte, hat in den vergangenen Tagen der Generalunternehmer der Verbandsgemeindeverwaltung in Montabaur in deren Auftrag und in Abstimmung mit der Ortsgemeinde eine Gefahrenbeseitigung rund um die Linde an der Alten Nassauer Str. vorgenommen. „Seit Jahren war bereits zu beobachten, dass das Wurzelwerk des massiven Baumes das Pflaster derart angehoben hatte, dass ein gefahrloses Betreten nicht mehr möglich war. Unfallgefahren sind zu beseitigen. Neben diesem Anspruch sehe ich auch das Ergebnis als sehr gelungen an“, so Labonte.

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Sprechstunde fällt aus

Wegen einer zeitgleichen Verpflichtung in der Verbandsgemeindeverwaltung muss die Sprechstunde am Dienstag, 13. Juni, 18 Uhr, leider ausfallen. In dringenden Fällen nehmen Sie bitte persönlich an einem anderen Tag Kontakt mit mir auf oder schicken eine E-Mail an die Adresse der Ortsgemeinde. Ich werde mich dann zeitnah melden.

Bernd Labonte, Ortsbürgermeister

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