Bürgermeister dankt Flüchtlingsbetreuern

Ortsbürgermeister Bernd Labonte dankt auch in der aktuellen Ausgabe des Wochenblattes der Verbandsgemeinde Montabaur den ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuern in Welschneudorf.

Labonte schreibt: „Durch die Medien wird einem in diesen Tagen bewusst, dass das Flüchtlingsthema uns seit fast genau einem Jahr so richtig beschäftigt. Ebenso bewusst wird einem aber auch, dass die ehrenamtliche Arbeit in diesem Zusammenhang still und leise erledigt wird. Spontan hatten sich vor einem Jahr Bürgerinnen und Bürger zu einer ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe zusammengeschlossen. Die auf die Gemeinden verteilten Flüchtlinge waren auf die Alltagshilfe und Unterstützung geradezu angewiesen.

In einem fremden Land, in fremder Umgebung und der deutschen bzw. englischen Sprache oft nur bedingt mächtig, sollten alle bürokratischen und tatsächlichen Anforderungen von diesen zum Teil traumatisierten Menschen erledigt werden. Ohne die selbstlose Hilfe und Unterstützung der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe wäre das sicher nicht gelungen. Weiterlesen

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Sprechstunde entfällt

Wegen einer zeitgleichen Verpflichtung in der Verbandsgemeindeverwaltung muss die Sprechstunde am Dienstag, 13. September 2016, 18.00 Uhr, leider ausfallen. In dringenden Fällen nehmen Sie bitte persönlich an einem anderen Tag Kontakt mit mir auf oder schicken eine E-Mail an die Adresse der Ortsgemeinde. Ich werde mich dann zeitnah melden.
Bernd Labonte, Ortsbürgermeister

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Obst auf gemeindeeigenen Flächen

Herbstzeit ist Erntezeit. Viele Bäume in der Wald- und Feldflur hängen bald voll mit reifem Obst. Gerne können sich die Bürgerinnen und Bürger an dem Obst auf gemeindeeigenen Flächen kostenlos bedienen. Bevor das Obst verfault oder ungenutzt herunter fällt, ist es selbstverständlich das sich Interessenten bedienen dürfen. Mein Hinweis gilt natürlich ausdrücklich nur für gemeindeeigenes Obst und nicht für Bäume in Privateigentum. In diesen Fällen müssen auf jeden Fall die jeweiligen Eigentümer um Zustimmung gebeten werden. Im Zweifel müssen Sie nachfragen! Es gilt das Motto: „wer zuerst kommt….“
Bernd Labonte, Ortsbürgermeister

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Jessica Burggraf „muss man erlebt haben“

In einer bewegenden Feier wurde die langjährige Leiterin des Kuckucks-Chores, Jessica Burggraf (links), im Westerwälder Hof verabschiedet.

In einer bewegenden Feier wurde die langjährige Leiterin des Kuckucks-Chores, Jessica Burggraf (links), im Westerwälder Hof verabschiedet.

In einer sehr emotionalen Feier im Westerwälder Hof verabschiedeten sich die Kinder und Jugendlichen sowie die Verantwortlichen aus Kirche, Eintracht Musica Viva und der Gemeinde unter Beteiligung von Eltern und jahrelangen Wegbegleitern von der scheidenden Chorleiterin Jessica Burggraf. Durch das kurzweilige Programm führte die langjährige „gute Seele“ des Chores Martina Seegler, die auch für den Rahmen und die Gestaltung der Abschiedsfeier verantwortlich zeichnete. Weiterlesen

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Unwetter: Vorsorge notwendig

Gott sei Dank sind wir in Welschneudorf von größeren Schäden durch die Wettersituationen der vergangenen Tage verschont geblieben. Dabei empfindet man angesichts der Bilder in den Nachrichten, dass dieses Glück rein zufällig ist. Offensichtlich kann es durch Tornados und Windhosen auch Regionen treffen, die erst einmal unverdächtig sind. Einige Ministerpräsidenten von Bundesländern, die stark betroffen sind, fordern daher ihre Bürgerinnen und Bürger auf, eine Elementarschadenversicherung für ihre Häuser und Wohnungen abzuschließen, damit zu der menschlichen Tragödie nicht noch eine finanzielle Tragödie hinzutritt. Weitergehende Stimmen fordern sogar eine gesetzliche Verpflichtung.

Wir, da wir ja wenig bis gar nicht betroffen sind, sollten uns dennoch zur Absicherung unserer Existenz diesbezüglich zumindest Gedanken machen. Dabei bin ich nicht ein Lobbyist der Versicherungswirtschaft, sondern ich mache auf die Stimmen aufmerksam, die jetzt leidvoll miterleben müssen, was es bedeutet, alles zu verlieren. Denken Sie also zum Schutz ihres Eigentums darüber nach. Nach Meinung ernst zu nehmender Wissenschaftler trägt die Klimaerwärmung dazu bei, dass sich diese Ereignisse eher verstärken.

Topografisch gesehen liegt Welschneudorf mit seiner großen Waldfläche an den Rändern durchaus ungünstig. Bei Starkregenereignissen sehen wir uns erheblichen Wassermengen aus den höher gelegenen Waldflächen ausgesetzt. Die neuen Baugebiete entwässern das Niederschlagswasser im Trennsystem und führen den Starkregen dann in öffentliche Gewässer ab, damit die Kanalisation nicht überlastet wird und die Keller aus diesem Grunde voll laufen. Damit die großen Wassermengen abgeführt werden können, wurden rund um unser Dorf Muldengräben angelegt. Mit dem zuständigen Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung habe ich vergangene Woche alle diese Gräben inspiziert und mögliche Mängel aufgenommen.

Dabei habe ich gelernt, dass der Bewuchs in den Gräben grundsätzlich für die Entwässerung kein Hinderniss darstellt und deshalb auch nicht entfernt werden muss. Allerdings haben wir festgestellt, dass verschiedene Rohrdurchlässe versottet sind und deshalb ihre Funktion nicht mehr ordnungsgemäß erfüllen können. Deshalb werden in den kommenden Monaten die Problemstellen durch eine Fachfirma behoben. Auch eine gut funktionierende Kanalisation führt im Ergebnis dazu, dass Unwetterereignisse besser zu bewältigen sind, wenn die anfallenden Wassermassen gut abfließen können. Nach dem Generalentwässerungsplan der zuständigen Verbandsgemeindewerke stehen für unseren Ort in den kommenden 2-3 Jahren Investitionen von rund 1,3 -1,5 Millionen € an. Diese notwendigen Arbeiten dienen der Daseinsvorsorge und dem Schutz unseres Eigentums. Als Lehre aus den vielen Schäden von Betroffenen müssen wir hier gemeinsam wachsames sein.

Bernd Labonte, Ortsbürgermeister

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